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Sprachbegabt und weltgewandt: Umschulung zum Übersetzer eröffnet neue Möglichkeiten

14 Mai 2012 No Comment

cc by flickr / Helga Weber

Wer eine hohe Sprachbegabung im theoretischen wie im praktischen Bereich vorzuweisen hat, bringt die besten Vorrausetzungen für eine Umschulung zum Übersetzer mit. Dabei empfiehlt sich diese Neuorientierung primär Interessenten, die ihre beruflichen Referenzen in verwandten Aufgabengebieten erworben haben. Anglisten, Lehrer oder Fremdsprachkorrespondenten stellen potentielle Kandidaten dar.

Kein klassischer Ausbildungsberuf
Eine Qualifikation für den Beruf des Übersetzers ist unter anderem über ein herkömmliches Bachelor-Studium oder eine staatlich geregelte Ausbildung zu erlangen. Seiteneinsteiger sind aber die Regel. Oftmals wird dabei eine bereits abgeschlossene Ausbildung vorrausgesetzt. Am häufigsten lässt sich die Gruppe der Fremdsprachenkorrespondenten weiterbilden. Vor allem deren Arbeitsabläufe kommen der Übersetzertätigkeit am nächsten. Doch Vorsicht ist geboten: Zahlreiche Institutionen, die Umschulungen zum Übersetzer im Programm führen, setzten noch nicht einmal eine vorangegangene Berufserfahrung in einer ähnlichen Branche voraus. Lediglich das Erreichen der Fachoberschulreife wird verlangt. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt nach Absolvierung einer derartigen Ausbildung sind eher als bescheiden einzustufen.

Beschäftigungsmöglichkeiten vielfältig
So ungeregelt der Weg zum Übersetzer sich ausnehmen mag, so ungleichmäßig gestalten sich später die Einsatzmöglichkeiten. Heutzutage wird nur noch eine kleine Zahl an Übersetzern fest angestellt. Die gestiegene Auftragsmenge in einer globalisierten Welt macht Flexibilität zum höchsten Gut. Daher ist das Gros der Übersetzer freiberuflich beschäftigt. In den letzten Jahren hat sich zudem das Modell der Übersetzungsagentur bewährt. Kunden wird zeitnah ein umfassender Service geboten. Das Spektrum umfasst längst nicht mehr nur die Eins-zu-eins-Übertragung eines Textes in eine andere Sprache, sondern wartet mit zusätzlichen Leistungen wie Beglaubigungen von Dokumenten oder Korrekturen auf.

Am besten stehen die Chancen für diejenigen Bewerber, deren Erfahrungen einschlägig sind. Neben privaten Einrichtungen, zu denen auch Anbieter von Fernstudiengängen gehören, bieten zahlreiche Industrie und Handelskammern und Volkshochschulen Kurse zur Weiterqualifizierung an. Doch auch hier lohnt der genaue Vergleich. Denn die Höhe der Teilnahmegebühren fällt sehr unterschiedlich aus. Einige Anbieter werben mit Monatsbeträgen von deutlich unter 100 Euro. Die in allen größeren Städten vertretenen Volkshochschulen hingegen geben staatlich geprüfte Diplome aus und bieten Ermäßigungen für Erwerbslose. Die Kursgebühren beginnen bei etwa 50 Euro. Im Typetime Blog finden sich alle relevanten Informationen rund um das Übersetzen.

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